OKR-Retro mit Lektionen
Bewertet OKR-Ergebnis am Quartalsende - was erreicht, warum (nicht), welche Lektionen fürs nächste Quartal.
Zuletzt geprüft 23. April 2026
Prompt
Führe eine OKR-Retro am Quartalsende durch. Input: - OKRs des Quartals mit Zielwerten: [OKRs] - Tatsächliche Werte am Ende: [RESULTS] - Kontext, was passiert ist (Events, Pivots, Blocker): [CONTEXT] Für jeden OKR: 1. SCORE - 0.0 bis 1.0 (Google-Muster). Wenn Stretch erreicht: 0.7+, wenn Target: 0.6-0.7, wenn unter Baseline: 0.0 2. URSACHE - warum dieses Ergebnis. Trenne: - Externe Faktoren (Markt, Zulieferer) - Interne Exekution (Tempo, Priorisierung, Skills) - Zieldefinition (war das Ziel falsch?) 3. WAS HAT GEKLAPPT - konkret 4. WAS HAT NICHT GEKLAPPT - konkret 5. LEKTION - 1 Satz, umsetzbar fürs nächste Quartal Am Ende der Retro: - TEAM-WEITE LEKTIONEN (3 maximal) - die über einzelne OKRs hinausgehen - ANPASSUNGEN FÜRS NÄCHSTE QUARTAL - Prozess, Rhythmus, KR-Formulierung - 2-3 OFFENE FRAGEN - was wir noch nicht verstehen Regeln: - Kein Schönreden. Score 0.4 ist 0.4, auch wenn das Team viel gearbeitet hat. - Kein Schuldigen-Narrativ. "X hat nicht geliefert" ohne Kontext ist schlechte Retro. - Ambitions-Check: waren die KRs realistisch? Ehrliche Antwort. - Wenn Konfidenz im Quartal bei 3 war, aber Score bei 1.0: Lektion = "haben uns unterschätzt"
Wann nutzen
Am Quartalsende, bevor neue OKRs geschrieben werden. Ohne Retro werden OKRs Ritual - mit Retro wird der Prozess lernfähig.
Use-Cases
- Quartals-Review im Führungsteam.
- Team-Retro für gemeinsame Lehren.
- Jahres-OKR-Bilanz Q4.
Getestet mit
Die Trennung zwischen externer Ursache, Exekution und falscher Zieldefinition ist die wertvollste. Viele Teams vermischen sie und verpassen dadurch die richtige Lehre.